Galliano neu bester Schweizer

Jubel, Trubel, Heiterkeit können die Schweizer Golfer an ihrem Heimturnier der Challenge Tour nicht jedes Mal bescheren, wie es der strahlende Sieger Joel Girrbach vor einem Jahr getan hat. In diesem Jahr werden, wie auch schon, wieder etwas kleinere Brötchen gebacken. Aber Brötchen gibt es von den vier Schweizern in den Finalrunden immerhin. 

Luca Galliano, der in Como wohnende 30-jährige Luganese, holt nicht zum ersten Mal für die Schweizer Professionals die Kohlen aus dem Feuer. Am letztjährigen Omega European Masters in Crans-Montana schaffte er als einziger Schweizer den Cut für die beiden Finalrunden – in denen er allerdings nicht mehr zusetzen konnte.

Am dritten Wettkampftag auf Golf Sempach lieferte Galliano eine skurrile Runde ab. Die ersten neun Löcher spielte er allesamt in Par. Mit einem Birdie am 10. Loch zündete er ein Feuerwerk mit drei Birdies am Stück. Nach wiederum vier ruhigen Pars die grösste Rakete im Feuerwerk: Eagle am 17. Loch. Er hatte gerade noch Zeit, mit einem Bogey am letzten Loch zu löschen. 67 Schläge sind immer eine tolle Runde – ganz gleich, auf welche Weise sie zustande kommen.

Die übrigen drei Schweizer in den Finalrunden des mit 180‘000 Euro dotierten Schweizer Turniers der Challenge Tour konnten sich am Samstag nicht viel weiter in den Vordergrund spielen. Der Lausanner Marc Dobias, der zuvor am besten klassiert gewesene Schweizer, fiel mit einer 72er-Runde in den 55. Rang zurück, während der Vorjahressieger Joel Girrbach aus dem Thurgau und der Zürcher Amateur Neal Woernhard ihre Positionen ungefähr halten konnten.

Woernhard hat bislang eine tadellose Leistung gezeigt. Er hat vor, auf die nächste Saisons zu den Professionals überzutreten. Noch offen ist, über welchen Circuit er in das Business einsteigen wird. Entscheiden wird er nach der Analyse der laufenden Saison. Die in Deutschland beheimatete Pro Golf Tour kommt für ihn aus heutiger Sicht am ehesten in Frage, zumal dort die Wege nicht sehr lang sind und verschieden andere Schweizer mitspielen. Eine Möglichkeit ist laut Woernhard auch der Einstieg über die Sunshine Tour im südlichen Afrika. Dort ist der erfahrene Engadiner Martin Rominger – er wird nächstes Jahr 40 – seit längerem im Einsatz.

Im Kampf um den Turniersieg könnte die Vorentscheidung gefallen sein. Der Deutsche Marcel Schneider baute seine Führung am dritten Tag von drei auf fünf Schläge aus. Den bislang einzigen Sieg eines Deutschen auf Golf Sempach errang Alexander Knappe vor zwei Jahren. Schneider könnte am Sonntag den Turnierrekord wanken lassen. Diesen stellte der Italiener Alessandro Tadini 2010 mit 22 Schlägen unter Par auf. Schneider ist vor der Schlussrunde bei 18 unter Par angelangt.

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