Benjamin Rusch hat einen Spitzenplatz im Visier

Für den Turniersieg, wie ihn Ruschs Thurgauer Kumpel Joel Girrbach vor zwei Jahren errungen hat, kommt Rusch mit dem Rückstand von sieben Schlägen auf ein Spitzentrio vermutlich kaum in Frage. Für einen Platz unter den ersten zehn müsste er vier Schläge wettmachen, was wohl eher realistisch ist. Mit einer Rundendifferenz von drei Schlägen (68/71/70) ist Rusch auf gutem Niveau der Ausgeglichenste der 18 gestarteten Schweizer (vier Amateure inbegriffen).

Marco Iten musste sich durchreichen lassen. Mit einer fabelhaften 65 und dem 3. Zwischenrang gestartet, findet sich der 29-jährige Zürcher vor dem letzten Wettkampftag auf dem 55. Platz wieder. Die dritte Runde missriet ihm gründlich. Am 10. Loch, einem Par 4, benötigte er neun Schläge. Vier Bogeys kamen hinzu und summierten sich, aber mit tollem Kampf erspielte er sich auf den letzten drei Löchern je ein Birdie.

Von den drei Schweizern in den Finalrunden bleibt Mathias Eggenberger (Interview Seite 4). Der Rheintaler, der 2014 an der Swiss Challenge noch als Amateur mit vier 68er-Runden und dem 3. Rang verblüfft hatte, hielt sich auch am Samstag wacker und hätte noch mehr erreicht, wenn er nicht am letzten Loch durch einen Steckschuss im Bunker zwei Schläge verloren hätte. Er brachte so eine 72 statt eine 70 ins Clubhaus. Mit dem Total von 1 unter Par ist er 40. im Zwischenklassement.

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