Pascal Germanier: "Müssen den Klischees vorbeugen"

Die ASGI (Schweizer Verband der Unabhängigen Golfer) unterstützt die Swiss Challenge in diesem Jahr als Hauptsponsor. Präsident Pascal Germanier spricht über das Engagement auf Golf Sempachersee, Herausforderungen und warum Didier Cuche dem Golfsport noch nützlich sein könnte.

Pascal Germanier, warum unterstützen Sie die Swiss Challenge?

Germanier: „Weil wir als ASGI an solchen Events Präsenz markieren möchten. Uns ist es wichtig, dass wir unseren Mitgliedern Glaubwürdigkeit vermitteln und aktiv zeigen, dass wir Golfturniere aller Art unterstützen. Dazu gehört nicht nur dieses Challenge Tour Turnier, sondern auch weitere Anlässe wie die ASGI Ladies Open von Gams, die Swiss Seniors Open in Bad Ragaz und das OMEGA European Masters in Crans."

Wie profitiert die ASGI vom Engagement auf Golf Sempachersee?
„Für uns steht kein konkreter Nutzen im Vordergrund. Wichtig ist, dass solche Turniere langfristig bestehen können und dafür wenden wir gerne finanzielle Mittel auf. Aber natürlich ist es immer spannend vor Ort neue Kontakte zu knüpfen oder die Schweizer Spieler zu treffen, die ansonsten in aller Welt unterwegs sind."

Die ASGI unterstützt die Schweizer Profis auch finanziell. An der Swiss Challenge sind 14 Professionals am Start, so viele wie lange nicht mehr. Wo liegen die Grenzen?
 „Es ist klar, dass unsere finanziellen Mittel begrenzt sind. Eine Teilnahme an einem Turnier kostet durchschnittlich 1000 Franken pro Event und die Entwicklungszeit für junge Professionals liegt bei drei bis acht Jahren. Das summiert sich natürlich. Wir hatten die Idee, die Mitgliederbeiträge um 20 Franken auf 320 zu erhöhen. Aber dadurch würde die ASGI-Mitgliedschaft im Vergleich zur Konkurrenz zu teuer. Der erhoffte Mehrerlös hätte den Professionals und den Turnieren zugutekommen sollen. Jetzt arrangieren wir uns mit den Mitteln, die wir haben."

Die ASGI wurde 1998 gegründet. Sind Sie zufrieden mit der Entwicklung?
„Ja, wir sind zufrieden. Wir haben bei 0 angefangen und zählen heute gut 18‘000 Mitglieder, wobei jedes Jahr etwa 300 dazukommen. Trotzdem haben wir Mühe, die 18-30-Jährigen zu erreichen, weil diese Generation offensichtlich die Prioritäten ganz anders setzt. Zusammen mit der ASG und der Migros versuchen wir nun, eine gemeinsame und fortschrittliche Lösung für dieses Problem zu finden."

Kann dabei auch das Image eine Rolle spielen? Viele Leute assoziieren den Golfsport mit Attributen wie teuer, zu gehoben und zu schwierig zu spielen.
„Dieses Bild ist leider weit verbreitet. Deswegen arbeiten wir vermehrt mit Botschaftern zusammen – sprich: Bekannte Sportler, die in ihrer Freizeit regelmässig Golf spielen. So sind Didier Cuche, Didier Défago oder der Schwinger Christoph Bieri leidenschaftliche Golfer. Auch bei Eishockey-Spielern ist Golf eine weit verbreitete Freizeitaktivität. In Magazinen und Zeitungen wollen wir darauf aufmerksam machen. Wir möchten zeigen, dass dieser Sport für jedermann geeignet ist und damit den Klischees vorbeugen."

Kontakt

ProGolf AG
Schlachtstrasse 3
CH-6204 Sempach Stadt

Tel. 0848 258 246
info (at) swiss-challenge.com 

        

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